An diesem Wochenende fand das inklusive Sportfest „No Limits“ in Würzburg statt.
No Limits! ist ein inklusives Sport- und Spielfest in Würzburg, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport erleben und ausprobieren können. Die Veranstaltung wird vom Netzwerk Inklusionssport Mainfranken organisiert und findet regelmäßig statt. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, Inklusion zu fördern und die Vielfalt des Behinderten- und Inklusionssports sichtbar zu machen.
Besucherinnen und Besucher können zahlreiche Sportarten wie Blindenfußball, Judo, Rollstuhlbasketball, Rollstuhlfechten, Handbike oder Powerchair Hockey selbst ausprobieren. Das Fest richtet sich an Menschen jeden Alters und setzt auf gemeinsames Mitmachen, Begegnung und Spaß an Bewegung – ganz nach dem Motto: Sport kennt keine Grenzen.
Neben dem Stefan Axt ( Nachwuchsbeauftragter im Para Judo beim DBS ) waren vom Sportclub Charis auch Christian Zeilermeier ( ehemaliger Para-Weltmeister) und Sabrina Feld ( Trainerin) mit dabei.
Start am Samstag war die onkologische Abteilung der Universitäts-Kinderklinik in Würzburg bei der Station Regenbogen. Der Tag diente dazu den Kindern und Familien einen Tag zu schenken, abseits von Behandlungen. Sie konnten erfolgreiche Sportler kennenlernen, die trotz Handicap z.B. Weltmeister wurden. Sie haben viele Fragen gestellt, sich die Medaillen angeschaut, Fotos gemacht und wir alle konnten viel lachen, als wir z.B. alle die Simulationsbrillen von Christian ausprobiert haben. Zum Abschied gab es für jeden von der Station noch eine Judo Medaille als Erinnerung für diesen Tag, weil jeder von Ihnen einen Kampf kämpft und eine Medaille verdient hat.
Der ganze Sonntag war dann von Sport geprägt. Nachdem die Matten lagen, war die feierliche Eröffnung. Bei der ersten Einheit hatten wir den Politiker Joachim Spatz auf der Matte. Das ehemalige Mitglied des deutschen Bundestages und jetziger ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Würzburg, zu Studienzeiten praktizierte er selber Judo und mit dieser Einheit wollte er dieses wieder auffrischen. Wir hatten an diesem Tag die unterschiedlichsten Menschen auf der Matte, von Jung bis Alt, mit oder ohne Behinderung, jeder lernte wie er fällt ohne sich zu verletzen, lernte einen Wurf kennen und das kleine Einmaleins des Randori kennen. Jeder konnte sich auf der Matte ausprobieren und davon überzeugen, dass Judo wirklich ein Sport ist, den jeder ausüben kann.