Berichterstattung Judo in den Medien

Anläßlich der aktuellen Berichterstattung in den Medien bzgl. von Missbrauchsfällen durch Judotrainer in Hessen und Berlin (Tegel) möchten wir folgendes Statement abgeben:
es handelt sich bei dem Verein nicht um den VfL Tegel 1891 e.V. - noch weniger um den Sportclub Charis 02 e.V.
Der beschuldigte Trainer war zu keiner Zeit als Trainer im Sportclub Charis 02 e.V. tätig.

Eine fristlose Kündigung gegenüber einem Judotrainer des Sportclub Charis 02 e.V. (August 2019) steht in keinem Zusammenhang mit solchen Tatbeständen und wurde zurück genommen.

Auch im Falle eines Landestrainers aus Berlin hat der Rechtsausschuss des Deutschen Judobundes (DJB) einerseits eine Strafe ausgesprochen (für den körperlichen Übergriff), konnte jedoch keinen rassistischen Hintergrund ermitteln (Mitteilung vor der DJB-Mitgliederversammlung am 08.11.2019).

Die Sportart Judo hat klare Werte (Judo-Werte) und basiert auf den beiden von Jigoro Kano formulierten Grundprinzipien. Es ist ein physisches, erzieherisches und technisches System zur Persönlichkeitsentwicklung. Der DJB, die Landesverbände und alle Judovereine sind aufgerufen, sich für den Kinderschutz einzusetzen und Maßnahmen der Prävention (1. Strukturelle Verankerung und Aufmerksamkeitskultur, 2. Auswahl von geeignetem Personal, 3. Transparenz und Wissen, 4. Persönlichkeitsstärkung von Kindern/ Jugendlichen) umzusetzen.

In der Satzung des Sportclub Charis 02 e.V. ist dies in Paragraf 2.6 verankert. Der Vorfall an der Thomas-Mann-Grundschule am 25.10.2019 (drei Polizisten kommen in voller Einkleidung in die Turnhalle) wird gerade untersucht. Weitere Informationen erhalten die Mitglieder auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 20.12.2019.